Wir sind Alpen – Treffen mit der Alpenkonvention in Schwarzach

 

Pünktlich um 13 Uhr trifft die Reisegruppe der Initiative „Wir sind Alpen“ im Hotel Post in Schwarzach ein. Auf Einladung des Ständigen Sekretariates der Alpenkonvention reist eine JournalistInnen-Gruppe durch die Alpen, dieses Jahr zum Schwerpunktthema Wasser. Eingeplant war von Anfang auch eine Begegnung mit der whatsalp-Gruppe, um sich über aktuelle Fragen des Alpenschutzes auszutauschen. „Wir sind Alpen“ ist eine Initiative des Ständigen Sekretariats der Alpenkonvention bei der eine Gruppe von Journalisten die Alpen quert und dabei neues über die Alpenkonvention lernt und deren Bewohner trifft – unter anderem Landwirte, Unternehmer, Bewohner und Politiker. Daher auch der Name Wir sind Alpen. Das Thema der Tour wechselt jedes Jahr – zwei Gemeinsamkeiten bleiben jedoch: Treffen mit Bewohnern, die viel mit dem jeweiligen Thema zu tun haben und Reisen mit nachhaltigen Verkehrsmitteln.

Das Projekt soll Bewusstsein für die Herausforderungen und Chancen der Alpenregionen und der Alpenkonvention schaffen und Reaktionen auf Potenzial und Herausforderungen der Alpen zeigen. Es werden die Eigenheiten, Merkmale, Gelegenheiten und Gemeinsamkeiten denen die Bewohner des Alpenraumes begegnen unterstreicht und dabei der öffentlichen Transport und ein spezielles Thema das jährlich wechselt eingeschlossen. Die Themen wechseln jedes Jahr, diesmal ist der Schwerpunkt „Wasser in den Alpen“, 2016 war es die Alpine Grüne Wirtschaft“, ein Jahr davor der Klimawandel. Die Alpenkonvention führt dieses Projekt seit 2008 durch. Zwischen den JournalistInnen und der whatsalp-Gruppe findet ein interessanter Informations- und Gedankenaustausch statt. Wir erhalten den Eindruck, dass sie an den Themen von whatsalp interessiert sind und geben einige Interviews.

Die Alpenkonvention, formal Übereinkommen zum Schutz der Alpen, ist ein völkerrechtlicher Vertrag über den umfassenden Schutz und die nachhaltige Entwicklung der Alpen. Sitz des Ständigen Sekretariats der Konvention ist Innsbruck, eine Aussenstelle besteht an der Europäischen Akademie in Bozen. Die Alpenkonferenz ist die regelmässige Versammlung der Vertragsparteien und findet alle zwei Jahre statt, dazwischen treffen sich die Hohen Beamten. Die CIPRA und eine Reihe weiterer NGOs besitzen Beobachterstatus und sind an den Treffen der Alpenkonvention dabei. Bereits das TransALPedes-Projekt 1992 hatte die Alpenkonvention thematisiert, die ein Jahr zuvor unterzeichnet wurde. Wir stellten damals fest, dass das Vertragswerk in den Alpenregionen weitgehend unbekannt war, dies im Unterschied zu den Erfahrungen während der whatsaalp-Tour, wo die Alpenkonvention von unseren Partnern und Gastgebern immer wieder angesprochen wird.

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