Wienerwaldwiesen und MountainbikerInnen – von Perchtoldsdorf nach Mayerling

In Perchtoldsdorf beginnt unser erster Wandertag ausserhalb der Stadt mit einer kleinen Überraschung. Die Wirtin von unserer Pension Fellner in Perchtoldsdorf macht uns mit Andreas Hunger aus Leipzig bekannt, der gleich wie wir heute zum Start einer Alpendurchquerung aufbricht. Ausgerüstet mit einem grossen Rucksack mit Zelt und Schlafsack will er im Gegensatz zu uns zwischendurch auch mal draussen in der Natur übernachten. Wir wünschen Andreas viel Glück und freuen uns auf die nächste Begegnung mit ihm irgendwo entlang unserer Route.

Durch die Villenviertel und später die Weingärten Perchtoldsdorfs geht es nun hinauf in den Wienerwald. In Perchtoldsdorf gibt es noch über fünfzig Weinbauern, welche ihren köstlichen Saft in den eigenen Heurigenlokalen verkaufen. Unsere Wanderung führt zuerst durch die Perchtoldsdorfer Weinberge und dann durch ausgedehnte Buchenwälder, vorbei an einer Reihe von Ausflugslokalen. Besonders eindrucksvoll sind die Wienerwaldwiesen, die wie schon damals beim Aufbruch von TransALPedes 1992 in voller Blüte stehen.

In Sittendorf, wo wir vor 25 Jahren mit einer lokalen Naturschutz-Initiative ein Motocross-Gelände besuchten, dominieren heute die Reitställe mit ausgedehnten Pferdegehegen, vom Motocross keine Spur. Dafür rasen heute die Mountainbiker an uns vorbei. Dem heutigen Pfingstsonntag entsprechend, statten wir dem Stift Heiligenkreuz einen Besuch ab. Die ausgedehnte Anlage vermittelt ein eindrückliches Bild von der Pracht und Herrlichkeit, mit der die Kirchenoberen hier früher die Gegend beherrschten. Kurz darauf erwischt uns wieder der Regen, sodass wir Mayerling mit seinem alten Jagdschloss einmal mehr durchnässt erreichen.

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